Über den W.K.St.V. Unitas Franko-Saxonia im UV zu Marburg
Geschichte der Unitas Marburg
• Am 30.4.1899 wird die Unitas Marburg unter dem Namen „Unitas Marburg“ gründet. Die Verbandsfarben blau-weiß-gold müssen, da bereits die Landsmannschaft Hasso-Guestfalia diese Farben trägt, ungedreht werden, weil immer nur eine Korporation am Ort die gleichen Farben tragen darf. Hierbei hat die ältere Verbindung vorrecht. So entstehen unsere heutigen Farben: gold-weiß-blau
• Auch in Marburg sorgte die sog. Couleurkrise für einigen Wirbel und bewegte vier Bundesbrüder zur Gründung der „Asconia Marburg im Ring Katholischer Deutscher Burschenschaften“. Der Unterschied zur Unitas Marburg ist nur das Farbentragen der Asconia.
• 1927 wird der „Hausverein Unitas Marburg“ gegründet und im April 1929 wird das erste Haus in der Schwanallee 43 gekauft. Allerdings gerät die h die Weltwirtschaftskrise gerät
• Durch die Gleichschaltung Hitlers wird das „Vereinsleben“ zunehmend schwerer („Kameradschaftshaus Unitas Marburg“ und Kameradschaftsführer“ statt Senior)
• (täglicher Dienstplan: 6:25 Wecken; 6:30 Frühsport ; 6:50 Ankleiden und Zimmer ordnen; 7:15 Morgenkaffe; 7:30 Wissenschaftlicher Dienst; 12:00 Essen; 12:45 Abrücken zum SA – Dienst; 19:00 Abendessen; 20:00 Schulungsabend; 23:00 Zapfenstreich);
• Noch bis1935 konnte das unitarisches Leben mit Einschränkungen auf dem Haus weitergepflegt werden, bis die damaligen BbrBbr so in SA-Dienste und Schulungen eingebunden wurden, dass auch das nicht mehr möglich war. Das Haus musste an den Bürgen zurückgegeben werden.
• 1938 wurde die Aktivitas, der Altherrenverein und der Heimbauverein verboten und aufgelöst. Die Unitas Marburg aber lebte im privaten Freundeskreis weiter.
• Krieg
• Am 50 Jahrestag (30. April 1949) der Gründung der Unitas MR wurde die Unitas neu gegründet. 1955 wurde der Name „Unitas MR“ im Gedenken der Auflösung der „Unitas Franko- Saxonia Prag“ in „Unitas Franko Saxonia zu MR“ umbenannt.
• Gegen Ende der 50er beginnen für die Franko Saxonia „die goldenen Jahre“. Die Aktivenzahlen schossen derart in die Höhe, dass man sich entschloss 1962 die Verbindung zu teilen. Ebenso unspektakulär wie die Gründung der Unitas Ottonia erfolgte die Wiedervereinigung 1966.
• Im Oktober 1965 wir unser heutiges Haus gekauft.
• Die sogenannte „68er Revolution“ machte auch der Unitas Marburg start zu schaffen: Die Aktiven sinken so stark, dass man sich 1973 suspendieren muss.
• Der aktive Betrieb der Unitas ruht für die Dauer von 6 Jahren.
• WS 1979/1980 begründeten dann vier Gießener (Cherusken) BbrBbr die Unitas FS neu.
• Der wiederaufbau der FS verlief zunächst schleppend, aber mit beginn der 90er Jahren gab es wieder einen Aufschwung, was sich auch in der Gründung des Frauenvereins zeigt.